
2. Park Güell (Barcelona): etwa 5,0 Millionen Besucher jährlich
Im Park Güell können Sie Gaudís farbenfrohe Mosaike, skurrile Designs, atemberaubende Gärten und herrliche Aussichten über Barcelona bestaunen.
Wenig bekannte Tatsache: Der Park war ursprünglich als Luxus-Wohnsiedlung mit 60 Parzellen geplant. Am Ende wurden nur zwei Häuser gebaut, und Gaudí selbst lebte in einem davon.

3. Sagrada Família (Barcelona): 4,8 Millionen Besucher jährlich
Die Sagrada Família ist eine surreale Mischung aus gotischer und modernistischer Architektur. Ihr Design mit hoch aufragenden Türmen, die aus der Ferne an geschmolzenes Wachs erinnern, macht sie zu einem der bekanntesten Gebäude der Welt. Die Sagrada Família wird voraussichtlich den ersten Platz der meistbesuchten Attraktionen in Spanien einnehmen, wenn sie fertiggestellt ist.
Wenig bekannte Tatsache: Der Bau auf dem historischen Gelände begann 1882, und die Basilika wird ausschließlich durch Spenden und den Verkauf von Eintrittskarten finanziert, ohne jegliche staatliche oder kirchliche Förderung.

4. Basílica del Pilar (Zaragoza): 4,0 Millionen Besucher jährlich
Pilger verehren die Basílica del Pilar als den Ort, an dem die Jungfrau Maria dem heiligen Jakobus erschien. Der durchschnittliche Tourist bewundert sie jedoch für ihre barocken Türme, Kuppeln, das schöne Innere und die atemberaubende Lage am Flussufer.
Wenig bekannte Tatsache: Während des Spanischen Bürgerkriegs fielen drei Bomben auf die Basilika, aber keine explodierte. Viele betrachten dies als ein weiteres Wunder, das mit der berühmten Kirche in Verbindung steht.

5. PortAventura Park (Tarragona): 3.9 Millionen Besucher jährlich
Der PortAventura Park in Tarragona kombiniert aufregende Fahrgeschäfte mit thematisierten Zonen (Mittelmeer, Polynesien, China, Mexiko, Wilder Westen) sowie einem angrenzenden Ferrari Land für Motorsportfans.
Wenig bekannte Tatsache: Die Achterbahn Dragon Khan hielt bei ihrer Eröffnung im Jahr 1995 den Weltrekord für die meisten Inversionen (acht).

6. Museo del Prado (Madrid): 3.5 Millionen Besucher jährlich
Das Museo del Prado beherbergt Meisterwerke von Velázquez, Goya, Bosch und El Greco und gilt als Spaniens führendes Kunstmuseum und als eine der großen Galerien Europas.
Wenig bekannte Tatsache: Während des Spanischen Bürgerkriegs wurden viele der Kunstwerke des Prado heimlich nach Genf evakuiert, um sie in Sicherheit zu bringen.

7. Alhambra & Generalife (Granada): 2.6 Millionen Besucher jährlich
Die Mischung aus maurischen Palästen, ruhigen Innenhöfen, fließenden Springbrunnen, kunstvoll geschnitztem Stuck und weiten Ausblicken auf die Sierra Nevada macht die Alhambra zu einem der eindrucksvollsten Kulturerbestätten Europas.
Wenig bekannte Tatsache: Washington Irving, Autor von The Legend of Sleepy Hollow, lebte 1829 innerhalb des Komplexes und seine Tales of the Alhambra halfen, eine neue Ära romantischer Faszination für Spanien zu inspirieren.

8. Kathedrale von Sevilla & Giralda: 2,3 Millionen Besucher jährlich
Die Kathedrale von Sevilla ist die größte gotische Kathedrale der Welt. Ihr Giralda-Turm bietet einen Panoramablick auf die Stadt und verbindet islamisches Minarett-Design mit Renaissance-Elementen.
Wenig bekannte Tatsache: Die Überreste von Christoph Kolumbus sind hier beigesetzt (obwohl DNA-Tests zeigen, dass einige seiner Knochen auch in der Dominikanischen Republik sind).

9. Königlicher Palast von Madrid: 1,6 Millionen Besucher jährlich
Die Besucher kommen für die weitläufigen Zeremoniensäle, prächtig dekorierten Appartements, prächtigen Treppenhäuser, die Königliche Rüstkammer und das Gefühl, sich im Zentrum der königlichen Geschichte Spaniens zu befinden.
Wenig bekannte Tatsache: Mit mehr als 3.400 Zimmern ist der Königliche Palast von Madrid der größte funktionierende Palast in Europa, doch die spanische Königsfamilie lebt hier nicht, sie nutzt das Gebäude nur für Staatsanlässe.

10. Guggenheim Museum Bilbao: 1,3 Millionen Besucher jährlich
Die Popularität des Museums ist größtenteils auf seine dramatischen Titan-Kurven, ständig wechselnde internationale Ausstellungen, die beeindruckende Lage am Flussufer und die Außeninstallationen zurückzuführen, die von Louise Bourgeois‘ riesiger Spinne bis zu Jeff Koons‘ blumigem Welpen reichen.
Wenig bekannte Tatsache: Das Gebäude war anfangs ziemlich umstritten, da viele Bewohner besorgt waren, dass sein modernes Design nicht in ein historisches Zentrum passte. Dennoch löste es den „Bilbao-Effekt“ aus; ein weiteres Beispiel dafür, wie Architektur den Reiz und das Glück einer ganzen Stadt verändern kann.























